Blutmond, schaurig schönes Himmelsspektakel

Blutmond, schaurig schönes Himmelsspektakel

Das seltene Phänomen des Blutmondes geht immer mit dem Vollmond einher. Durch eine besondere Konstellation von Sonne, Mond und Erde stehen die drei Himmelskörper exakt in einer Linie. Der Mond wird dabei vom Kernschatten der Erde abgedunkelt. In der Fachsprache heißt das „totale Kernschattenfinsternis“. Von den Spektralfarben des Lichtes erreichen nur noch die langwelligen Rotlicht-Anteile den Mond und sorgen so für die scheinbare „blutrote“ oder besser kupferfarbene Färbung. In anderen Sprachen wird das Ereignis auch als „Feuermond“ bezeichnet. Totale Kernschattenfinsternisse sind selten. Sie finden in etwa ein bis zwei Mal im Jahr statt. 2019 sind Blutmonde zwei Mal zu bestaunen und zwar am 21. Januar sowie 16. Juli.

Die exakte Dauer des Vollmondes 

Die exakte Dauer des Vollmondes

Exakt voll ist der Mond nur einige wenige Augenblicke. Von der Erde aus gesehen, wird man das mit bloßem Auge nicht wahrnehmen können, da das Mond-Licht immer einen gewissen Schimmer und keine scharfen Kanten bildet. Erde und Mond befinden sich in ständiger Bewegung, folglich sind das Licht- und Schattenspiel der beiden Himmelkörper nie statisch. Astronomen geben eine Sekundengenaue Zeit für den Vollmond an. Diese Daten sind in den beliebten Mondkalendern zu finden. Traditionell bezeichnet man den ganzen Tag, an dem das Ereignis statt findet als „Vollmond“ . In der Astrologie werden jedem Vollmond etwa drei Tage voran und nachgestellt. Wer mit dem Mond lebt und für dessen Einflüsse empfindlich ist, wird den Vollmond auch diese Zeit über spüren können.

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Warum beeinflusst uns der Vollmond?

Warum beeinflusst uns der Vollmond?

Der Mond übt über seine Anziehungskräfte im Wechselspiel mit der Erde einen Einfluss auf das Wasser aus. Bekannte, mondabhängige Phänomene sind Ebbe und Flut. Selbst größere Seen zeigen leichte Gezeiten. Je kleiner das Gewässer desto weniger nachweisbar ist der Einfluss des Mondes. Der Mensch besteht ca. zu 90 Prozent aus Wasser, dennoch sind die Auswirkungen der Mond Rhythmen im System Mensch mit herkömmlichen Messmethoden noch nicht nachweisbar.

Vollmond, Frauen und die Fruchtbarkeit

Vollmond, Frauen und die Fruchtbarkeit

Das beste Beispiel für den tatsächlichen Einfluss des Mondes auf den Menschen ist der Zyklus der Frau. Dieser entspricht in etwa dem Umlauf des Mondes, wobei es die Frauen ganz ähnlich wie der Mond halten: die einen brauchen etwas länger, die anderen etwas weniger. Übrigens ist in keiner anderen Sprache außer der Deutschen der Mond männlich. Frau Mond müsste es also richtig heißen. So finden sich in sämtlichen Mythologien weltweit denn auch hauptsächlich weibliche Mondgöttinnen und diese stehen immer eng mit Fruchtbarkeit, Aussaat und Ernte in Verbindung.